Damit Sie lange Freude an Ihren Textilien haben:
Viele altbekannten Ratschläge zum Umgang mit Textilien haben ihren Grund!
Durch Missachtung ALLER unten gennanten Ratschläge wurden in der Vergangenheit hochwertige Spannbettlaken beschädigt!
Bitte beachten Sie die Hinweise!
- Pflegehinweise im Produkt beachten!
- Colorwaschmittel für alle Farben außer weiß verwenden da Colorwaschmittel zum einen Zusätze zum Schutz der Farben beinhalten, zum anderen keine Mittel beinhalten die Farben schädigen.
- weiße Laken mit Vollwaschmittel waschen da Vollwaschmittel Bleichmittel enthält und somit dazu beitragen die weiße Farbe lange zu erhalten. Andere Farben werden durch das Bleichmittel ausgebleicht = ist Ihr farbiges Laken nicht mehr so farbkräftig wie früher wurde mindestens einmal mit Vollwaschmittel gewaschen.
- vor der ersten Benutzung separat, bei mindestens 30 Grad und mit Waschmittel waschen um letzte Reste vom Färbemittel auszuspülen. Selbst beim zweiten und sogar beim dritten Waschen können noch Reste von Färbemitteln zwischen den Fasern sein!
- mit ähnlichen Farben waschen.
- Kein Weichspüler! Weichspüler legt sich wie ein Film um die Fasern, wodurch sie leichter dem Garnverbund „entgleiten“. Zudem kann Weichspüler Fasern verkleben oder angreifen.
- Waschmaschine nicht zu voll machen da durch die erhöhte Reibung Textilien leiden! Nicht zu voll bedeutet: Lieber halbvoll als bis die Trommel fast gefüllt ist. Zu volle Trommel führt bei Strickwaren unweigerlich zu Pilling (Knötchenbildung).
- Schleudern - aber nicht zu schnell. 1000 Umdrehungen bewirken ungefähr 50% Restfeuchte. 1600 Umdrehungen würden für 45% Restfeuchte benötigt - zugleich aber der Stoff so stark strapaziert das wir dringend davon abraten.
- Strickwaren nach dem waschen, am besten noch leicht feucht, in Form ziehen vor dem aufhängen zum trocknen.
- Wäschetrockner nicht zu lange und nur auf Schonstufe benutzen. Trotz Sanforisierung wird auch das beste Textil kleiner wenn es zu heiß behandelt wird. Später kann man nur versuchen, nach erneutem waschem in nassen Zustand die Ware wieder in die ursprüngliche Größe zu ziehen und dann sanft zu trocknen. Wer Pilling vermeiden möchte, verzichtet auf den Trockner.
- Nicht in der Sonne trocknen. Sonne wurde traditionell zum bleichen verwendet. Das funktioniert heute immer noch, in der Regel ist es aber nicht gewünscht das z.B. ein blaues Laken ungleichmäßig heller wird.
- Stammkunden stellen beim direkten Vergleich ihrer lange benutzten r-up Spannbettlaken mit neu gelieferten r-up Spannbettlaken gelegentlich fest das diese nicht zu 100% identisch sind.
Textilien verändern sich im Laufe ihres Lebens durch Benutzung, waschen u.ä.
Unsere Spannbettlaken werden aus Naturmaterialien hergestellt. Jede Produktion erfolgt mit identischen, messbaren Grundlagen wie Tuchgewicht, Materialzusammensetzung, Größe und Farbe.
Selbst das Tuchgewicht kann auf einem Stoffballen am anfang und ende des Stoffs abweichen (aber immer unter Einhaltung der beworbenen Angaben!)
Dennoch ist es normal das sich neue Spannbettlaken anders als die alten anfühlen.
Pilling ist ein Zeichen von Verschleiß.
Frühzeitiger Verschleiß kann bereits bei einmaliger Fehlbehandlung entstehen!
- Spannbettlaken sind in keinster Weise mit traditionellen, gewebten Baumwoll-Bettlaken wie Sie diese von früher oder aus manchem Hotel oder Krankenhaus kennen vergleichbar.
Betriebsanleitungen von Waschmaschinen verwirren leider immer wieder Kunden durch das „Programm für Baumwoll Bettlaken“.
In der Regel führt dies zu:
§ Überlanger Waschzeit
§ Überhöhte Schleuderdrehzahl
§ Zu lange Trockungszeit bei Nutzung der Trockenfunktion
Bitte prüfen Sie welche Leistung Ihre Waschmaschine im Baumwollprogramm bietet. Ziemlich sicher ist die Drehzahl deutlich über 1000 und die Waschzeit länger als 90 Minuten.
Somit ist häufig das Programm „Baumwolle“ absolut ungeeignet für Bauwoll T-Shirt, Baumwoll Pullover, Baumwoll Spannbettlaken!
Nutzen Sie besser grundsätzlich das Programm „Pflegeleicht“ denn hier ist idR die Leistung angepasst an Jersey Produkte.
Nochmal zum Vergleich:
Eine Arbeitshose aus der Werkstatt, ein ganztägig stark beanspruchtes Bettlaken in der Klinik oder robuste Küchentücher sind bei den meisten Waschmaschinen im Programm „Baumwolle“ vorgesehen. Diese Produkte sind, wie Ihre Jeanshose, gewebt und auf starke Strapazierung ausgelegt.
NICHT aber Ihre T-Shirts und Pullover – auch wenn diese ebenso aus 100% Baumwolle hergestellt sein könnten.
Wie Spannbettlaken sind diese gestrickt – und wir haben alle schon einmal Laufmaschen an Strickwaren gesehen. Einer der hauchdünnen Fäden reist und schon löst sich nach und nach das Textil auf.
Verlassen Sie sich nicht auf unkläre und irreführende Anleitungen der Waschmaschinenhersteller!
1000 Umdrehungen beim schleudern sind mehr als genug!
Auch bei Wahl des richtigen Programmes gibt es weitere Gründe die den frühzeitigen Verschleiß verursachen können:
- Überfüllte Waschmaschinen: Durch den von vielen Kunden bevorzugten schweren, Stoff der r-up Beste Spannbettlaken erreicht die Waschmaschine deutlich früher ihre optimale Füllmenge als bei sehr leichten oder dünnen Spannbettlaken.
Waren Sie es früher gewohnt Ihre komplette Bettwäsche, also zum Beispiel 2 Bettdeckenbezügen, 2 Kopfkissenbezüge und Spannbettlaken für 200x200cm Bett zusammen zu waschen kann es sein dass das eine Kilo welches r-up Beste Spannbettlaken mehr wiegen für Ihre Waschmaschine zu viel ist.
= die Waschmaschine ist zu voll und schleift während der gesamten Wäsche Ihre Bettlaken kaputt. Weshalb nicht die Bettdeckenbezüge? Üblicherweise sind diese gewebt – siehe vorherige Erklärung zu den unterschiedlichen Materialarten.
Wie bereits erklärt – lassen Sie in der Waschtrommel eine Handbreit Platz über den zu waschenden Textilien!
- Gemeinsames Waschen mit harten oder grob gewebten Textilien: Beispielsweise Handtücher, Jeans oder andere feste Stoffe können die Oberfläche von Jersey-Stoffen beim Waschen stark beanspruchen.
Aus Gründen der Vollständigkeit hier noch einige Punkte lt. KI :
· Gemeinsames Waschen mit Textilien, an denen Klettverschlüsse, Reißverschlüsse oder harte Applikationen befestigt sind.
· Zu lange Waschprogramme mit unnötig starker mechanischer Belastung.
· Trocknerprogramme mit sehr hoher Temperatur oder überlanger Laufzeit.
· Stark angeraute oder beschädigte Matratzenoberflächen bzw. Matratzenschoner, die dauerhaft Reibung erzeugen.
· Haustierkrallen oder wiederholte punktuelle Belastung an denselben Stellen.
· Dauerhafte Reibung durch raue Nachtwäsche oder grobe Deckenunterseiten.
· Verwendung von ungeeigneten Waschmitteln oder Überdosierung, wodurch die Fasern stärker beansprucht werden können.
· Waschen zusammen mit neuen Textilien, die stark fusseln oder abrasive Fasern abgeben.
· Zu seltenes Entfernen bereits entstandener kleiner Fusselknötchen, wodurch sich diese weiter verdichten und zusätzliche Fasern mitziehen können.
Nicht immer entstehen die kleinen Knötchen plötzlich, sondern manchmal auch nach und nach durch mechanische Belastung während des Waschens und der Nutzung.
Dennoch:
Wir haben in den letzten 9 Jahren zwei Kunden erlebt die bei einmaliger Wäsche JEDES Bettlaken zerstört haben. Inzwischen wissen wir um die irreführenden Anleitungen der Waschmaschinenhersteller.
Genau so gibt es Kunden die „aus Gründen“ Wäsche viermal so häufig wie durchschnittliche Kunden waschen. Wenn Sie ein Spannbettlaken in 6 Monaten so häufig waschen wie andere Kunden in 5 Jahren dann wird der Grund für Abnutzung die 10 fache Belastung sein und eben kein Fabrikationsfehler.
(Im Allgemeinen wird empfohlen Bettwäsche alle 2 Wochen zu wechseln. Erfahrungsgemäß wird bei den meisten Nutzern höchstens einmal im Monat gewechselt. Dann kommt das zweite oder dritte Spannbettlaken auf die Matratze und das letzte darf 4 oder sogar 8 Wochen pausieren.
In 5 Jahren wären dies ca. 30 Wäschen.
Bei der Intensivkrankenschwester auf der Infektionsstation sind die 30 Wäschen der privaten Textilien aber auch mal nach einem halben Jahr durchgeführt.
Ebenso wie bei dem Single Mann der nach der Begeisterung für unsere Besten Spannbettlaken alle anderen entsorgt hat und nun morgens nach dem aufstehen ab und an das Laken in die Waschmaschine packt, nach Feierabend in den Trockner und vor dem Schlafengehen wieder aufzieht (er kam damit zurecht dass nach einem Jahr sein einziges Laken eben 30x gewaschen war und nicht mehr so schön aussah).
Dies sind gesammelte Erinnerungen aus persönlichen Gesprächen mit Kunden und häufig anschließender aufwändigen Analyse – denn wir wollen verhindern das weiterhin von 10.000 produzierten Laken eines frühzeitig entsorgt werden muss.
Auch wenn in der Serienproduktion ausgeschlossen ist das 9999 Laken ewig halten ist es uns wichtig auch dem letzten Kunden zu helfen mit unseren Laken so lange glücklich zu sein wie die 9999 anderen Kunden!